Freitag, 12. Januar 2018

KW 2, 2018: Die luserlounge selektiert

geccdn.net
(ms) Vor einiger Zeit habe ich in einem Neujahrsartikel gelesen, dass man sich bis zum ersten Wiedersehen im neuen Jahr ein frohes Neues wünschen kann. Das als Tipp für alle, die noch Treffen vor sich haben. Ich habe das in den letzten Tagen schon getestet und auf der einen Seite funktioniert es ganz gut auf der anderen Seite sorgt es auch für Verwirrung. Bei klassischen Klassen- oder Ehemaligentreffen an/um Weihnachten kann man das selbstverständlich auch praktizieren und erntet zumindest einen mittelmäßigen Lacher.
Auch in zweitausendundachtzehn wollen wir Euch natürlich mit schönen Töne, herrlichen Melodien, Meinungen und Konzertimpressionen versorgen. Dazu gehört auch dieser wöchentliche Rück- und Ausblick.
Voller Verzückung können wir in diesem Beitrag feststellen, dass es tatsächlich der 500. ist, der an dieser Stelle veröffentlicht wird. Sicherlich waren nicht alle gut, manche kurz, andere lesenswert und lang. Da wir dies aus Leidenschaft betreiben wird es genauso bleiben! Wir danken Euch jedenfalls für direkte, indirekte und persönliche Rückmeldungen. Hier gibt's nun Neuigkeiten:

Gisbert zu Knyphausen
Im letzten Jahr haben wir es nicht geschafft, sein neues Album Das Licht der Welt zu besprechen. Tatsächlich gehen die Meinungen redaktionsintern auch auseinander und ist somit Impuls für Austausch und Debatten. Schön!
Gestern ging Gisbert mit Band auf Tour, Start in Münchenm, heute Berlin. Neben natürlich ganz hervorragenden Musikern, die mit ihm reisen, ist herauszuheben, dass Martin Wenk an der Trompete auf der Bühne steht. Er ist sonst fester Bestandteil der großartigen Gruppe Calexico! Passend dazu gibt es ein neues Video zum Lied "Keine Zeit zu verlieren". Für viele Städte gibt es noch Tickets, wir sehen uns in Dortmund Ende des Monats.

12.01. Berlin - Columbiahalle (verlegt von Huxleys)
13.01. Flensburg - Max
14.01. Hamburg - Große Freiheit 36 (Ausverkauft)
15.01. Köln - Gloria (Ausverkauft)
17.01. Heidelberg - halle02
18.01. Losheim - Saalbau
21.01. Freiburg - E-Werk
23.01. Erlangen - E-Werk
24.01. Dresden - Beatpol (Ausverkauft)
25.01. A-Wien - WUK
26.01. A-Graz - PPC
27.01. A-Salzburg - Rockhouse
29.01. Wiesbaden - Schlachthof
30.01. Dortmund - FZW
31.01. Bremen - Schlachthof
01.02. Rostock - M.A.U. Club
02.02. Magdeburg - Moritzhof
03.02. Erfurt – HsD
26.02. Hannover - Kulturzentrum Pavillon (Nachholtermin verlegt von Faust)
28.02. Schorndorf – Manufaktur (Nachholtermin)
01.03. Köln - Gloria (Nachholtermin)
19.06. Kiel - Kieler Woche
21.06. Ulm - Ulmer Zelt 2018
01.-04.08. Luhmühlen - A Summer's Tale
03.-05.08. Dangast - Watt En Schlick Fest



Nada Surf
Kaum zu glauben, aber ihr legendäres Album - ja, an dieser Stelle darf man das L-Wort guten Gewissens mal verwenden - Let Go wird dieses Jahr 15 Jahre jung. "Blizzard of '77", "Fruit Fly" und "Paper Boats" und all die anderen fantastischen Lieder haben uns in der Vergangenheit tolle Momente beschert. Dazu haben sie sich selbst ein Geschenk gemacht: Das ganze Album von befreundeten Gruppen neu interpretiert - unten ein erster Eindruck von Ron Gallo. Standing At The Gates: The Songs Of Nada Surf's Let Go heißt die Scheibe, die am 2.02 digital und am 3.03 physisch erscheint. Die kompletten Einnahmen gehen an die American Civil Liberties Union, einer US-amerikanischen Organisation, die sich für Bürgerrechte einsetzt, und der The Pablove Foundation, die krebskranke Kinder unterstützt. Das sind halt gute Typen.
Zudem spielen sie Let Go in wenigen Monaten hierzulande in voller Länge. Sollte man hingehen!

09.04. München - Muffathalle
10.04. Köln - Bürgerhaus Stollwerck
11.04. Berlin - Huxley's Neue Welt
12.04. Hamburg - Grünspan



Thorsten Nagelschmidt
Was, wer ist das denn?! Ihr kennt ihn alle als Nagel, der jahrelang Gitarrist und Sänger von Muff Potter war. Zwei Bücher und eine Foto-Sammlung hat er seitdem veröffentlicht. Und das nächste steht in der Pipeline. Es hört auf den Namen Der Abfall der Herzen und erscheint am 22. Februar im Fischer Verlag. Hier ein Auszug aus dem Pressetext:

"Wann hast du eigentlich aufgehört, mich zu hassen?"
"Als du mir den Brief geschrieben hast."
"Was für einen Brief?"
Und er beginnt sich zu fragen, was er sonst noch vergessen hat von diesem Sommer 1999. Nagel lebte damals in seiner ersten WG, hielt sich mit Nebenjobs über Wasser und verschwendete kaum einen Gedanken an die Zukunft. Damals, als ein Jahrhundert zu Ende ging, man im Regional-Express noch rauchen durfte und nur Angeber ein Handy hatten. Dann änderte sich alles, plötzlich und unvorhergesehen verwandelte sich seine Welt in einen Scherbenhaufen. Thorsten Nagelschmidt hat einen Roman über Liebe, Freundschaft und Verrat geschrieben. Über einen letzten großen Sommer und die Spurensuche 16 Jahre später.


Zudem geht er auf hier auf Lesetour:

22.02.18 Berlin, Festsaal Kreuzberg
02.03.18 Mannheim, Alte Feuerwache
03.03.18 Enkirch/Mosel, Weingut Immich
04.04.18 Bremen, Lagerhaus
05.04.18 Lüneburg, Ritterakademie
06.04.18 Magdeburg, Moritzhof
07.04.18 Dortmund, Dortmunder U
08.04.18 Köln, Gloria Theater
11.04.18 Paderborn, Deelenhaus
12.04.18 Düsseldorf, zakk
13.04.18 Osnabrück, Lagerhalle
14.04.18 Lingen, Centralkino
15.04.18 Münster, Pension Schmidt
16.04.18 Hamburg, Uebel & Gefährlich
17.04.18 Kiel, Studio
20.04.18 Erfurt, Franz Mehlhose
21.04.18 Kassel, GoldGrube
22.04.18 Wiesbaden, Schlachthof
25.04.18 München, Volkstheater
26.04.18 Stuttgart, Merlin
27.04.18 Saarbrücken, Camera Zwo
28.04.18 Trier, Exhaus
02.05.18 Bielefeld, Heimat+Hafen
03.05.18 Nienburg, Kulturwerk
04.05.18 Nürnberg, Z-Bau
06.05.18 Frankfurt, Brotfabrik
08.05.18 Leipzig, Werk 2

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